Grüner Ring

Der Grüne Ring Leipzig

Der Grüne Ring Leipzig – GRL – wurde 1996 als freiwillige und gleichberechtigte Arbeitsgruppe von damals mehr als 20 Städten und Gemeinden gegründet und ist es bis heute. Damals stand im Vordergrund, die Attraktivität des Umlandes aufzuzeigen, die Kulturlandschaft dieser Region zu sanieren, zu erhalten und für den Bürger erlebbar zu machen. Dahinter stand auch der gemeinsame Wille, ein deutschlandweit besseres Image für die Stadt Leipzig und ihr Umland zu schaffen und der Abwanderung junger Menschen aus ihrer Heimat entgegenzuwirken.

Aus der Braunkohle-Region ist inzwischen das Leipziger Neuseenland entstanden. Die Grundaufgaben einer abgestimmten regionalen Entwicklung aber sind geblieben. Und die Region hat sich mit dem GRL als interkommunalem Zusammenschluss einen Standortvorteil gegenüber anderen Regionen geschaffen: Abstimmungen auf Augenhöhe, Kommunikation über die kommunalen Grenzen hinweg, eingeführte Arbeitsgruppen für bestimmte Themen regionaler Entwicklung.

Konkrete Ansprechpartner und Veranstaltungsformate wie die jährliche Stadt-Umland-Konferenz sind Strukturen, die die Vorbereitung und Umsetzung von Maßnahmen in der Landschafts- und Gewässerentwicklung, der touristischen Infrastrukturentwicklung und den Themen Klimawandel, Elektromobilität und Intermodalität erleichtern. Dies alles unter den Überschriften starke, erlebbare, essbare und innovative Landschaft.

Derzeit gehören dem Grünen Ring Leipzig 13 Kommunen und zwei Landkreise als Mitglieder an. Sprecher des Grünen Ringes Leipzig ist der Bürgermeister für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig, Heiko Rosenthal. Arbeitsgruppen und Unterarbeitsgruppen bewältigen die thematische und Projektarbeit. Zur regelmäßigen AG-Leiter-Sitzung treffen sich Arbeitsgruppenleiter, Sprecher und Geschäftsstelle. Stadt-Umland-Konferenz und Haushaltskonferenz sind die höchsten Organe. Stimmberechtigt sind die OBM, BM und Landräte, jedes Mitglied hat eine Stimme.

Die derzeitige Handlungsgrundlage für die Projektarbeit im GRL ist im Wesentlichen das Regionale Handlungskonzept in der 2. Fortschreibung von 2014, darin enthalten sind 14 Schlüsselprojekte in den Städten und Gemeinden des GRL. Das RHK findet Eingang in den Regionalplan.

Mehr Information erhalten Sie unter:

www.gruenerring-leipzig.de

Aktuelles

Auftakt und Radtour zum Ortsentwicklungskonzept Zschortau

Die Erarbeitung des Ortsentwicklungskonzeptes (OEK) für Zschortau nimmt nun Fahrt auf. Zschortauerinnen und Zschortauer sollen in Begleitung des Büros IuImIsI STADTSTRATEGIEN, beauftragt durch die Gemeinde Rackwitz, eine Zukunftsstrategie für den Ort formulieren. Dabei werden verschiedene Schwerpunkträume einbezogen, wie die Entwicklung des ehemaligen Volksgutgeländes, des Sportplatzes oder die Gestaltung des Ortskerns.

Unter reger Beteiligung wurden Meinungen und Ideen in einer Onlineumfrage gesammelt. Zudem können wir verkünden, dass die Mitglieder des bürgerschaftlichen Begleitgremiums ausgewählt wurden. Für das große Interesse und Engagement bedanken wir uns bei allen Bewerber*innen sowie den zahlreichen Teilnehmer*innen der Umfrage!

Gemeinsam mit Ihnen, wollen wir die Ergebnisse aus der Befragung und unserer Analyse diskutieren, und Ihnen die Möglichkeit geben, das Begleitgremium kennenzulernen. Auf diesem Wege laden wir Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung „Wie soll sich Zschortau zukünftig entwickeln?“ am 16. Mai 2022, von 18:00 bis 20:00 Uhr ein (Hinweis: das Datum der Veranstaltung wurde vom 11.05.2022 auf den 16.05.2022 verlegt).
Die Veranstaltung findet in der Freiwillige Feuerwehr Zschortau statt.

Auch würden wir gerne die Zschortauer Jugend zu unserer Kids/TeensRadTour am 21.05.2022 von 10:00 bis 12:30 Uhr einladen. Der Treffpunkt ist der Sportplatz in Zschortau. Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren können sich per Mail über: korzer@um-systems.de anmelden.

Die Fertigstellung des Ortsentwicklungskonzeptes für Zschortau ist für den Dezember 2022 geplant. Das Ergebnis wird im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentiert.

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Die LAG Delitzscher Land ruft bis zum 18.05.2022 zur Abgabe von Anträgen zum Regionalbudget Delitzscher Land auf!

Insgesamt 150.000 Euro stehen in diesem Jahr wieder für Projekte mit einer Einzelinvestitionssumme von maximal 20.000 Euro bereit.

Gefördert werden bis zu 80 % von Investitionen und Anschaffungen, wie bspw.

  • die Schaffung, Verbesserung sowie der Ausbau dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen oder Freizeit- und Erholungsreinrichtungen
  • die Gestaltung von dörflichen Plätzen,
  • Dorfmoderation zur Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene

Sowohl Kommunen, Private und als auch sonstige Antragsteller wie z.B. eingetragene Vereine oder Kirchgemeinden können Projektideen ab sofort einreichen.

Die Projekte müssen vorfinanziert werden können und bis zum 08.11.2022 realisiert und abgerechnet werden.

Welche Projekte in diesem Jahr gefördert werden können, entscheidet das regionale Gremium am 15.06.2022 anhand von Auswahlkriterien und im Rahmen des bereitstehenden Budgets. Zum Delitzscher Land gehören alle Ortsteile der Kommunen Rackwitz, Löbnitz, Krostitz, Wiedemar, Jesewitz, Delitzsch, Schkeuditz, Zschepplin, Taucha und Schönwölkau.

Nähere Informationen sowie das Projektblatt zum Download gibt es unter www.delitzscherland.de.

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Informationen zu Unterstützungsangeboten für Geflüchtete aus der Ukraine

In Europa herrscht Krieg und die Betroffenen benötigen unsere Unterstützung! Hunderttausende Menschen aus der Ukraine, insbesondere Frauen mit Kindern befinden sich auf der Flucht, leiden unter militärischen Handlungen, Kälte, Hunger und Angst. Die notwendige humanitäre Hilfe wird über die großen Hilfsorganisationen, Polen, der Slowakei, Rumänien, über den Bund, die Länder, Landkreise und Kommunen sichergestellt. Auch in der Gemeinde Rackwitz laufen intensive Vorbereitungen. Unterbringungskapazitäten werden vorbereitet. Die Gemeinde erreichen zahlreiche Anfragen zu Hilfsangeboten wie z.B. Kleidung, Medikamente und Lebensmittel. Diese werden durch die Verwaltung koordiniert.

ukrainehilfe@gemeinde-rackwitz.de

Auf Grund der großen Resonanz und der enormen Hilfsbereitschaft ist das Spendenlager gut gefüllt und die Sachspenden und Möbel werden gezielt verteilt. Wir bitten um Verständnis, dass wir derzeit keine Sachspenden entgegen nehmen können.

 

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